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Hundeschulendatenbank
In einer menschlich geprägten Gesellschaft ist natürliches, rohes Hundeverhalten nicht immer und jederzeit erwünscht.
Es wird weder gerne gesehen, wenn der Border Collie auf die Weide prescht und fremde Tiere hütet, noch wenn sich ein Hund auf eigene Faust aus dem Staub macht um sein Revier abzugehen, oder in der Wohnung von Herrchen alleine gelassen sein Rudel durch Heulen zusammenruft.
Idealerweise sollte man diese möglichen Spannungsfelder angehen, bevor sie sich über Jahre manifestieren.
Da die Wahrnehmung der Welt, die Verhaltensweisen von Mensch und Hund jedoch sehr unterschiedlich sind, bedarf es eines Vermittlers, einer Hundeschule.
Das Ziel einer Hundeschule ist es, dem Besitzer zum ermöglichen sich mit seinem Tier auf hundgerechte Weise zu verständigen, ihm feste Sicherheit vermittelnde Strukturen bieten zu können, ohne den Hund zu vermenschlichen oder gar brechen zu müssen. Ohnehin hat erfolgreiche Trainingsarbeit sehr viel mit menschenpsychologischem Einfühlungsvermögen zu tun.
Oftmals muss dem Trainer gelingen dem Hundebesitzer deutlich zu machen, dass sein eignes Verhalten das hundliche Verhalten mitbestimmt, ja oft sogar erst hervorruft. Diese Vermittlung ist immer ein heikler Balanceakt und wenn in einem Fall die Chemie nicht stimmt, so ist nicht gleich die ganze Hundeschule abzulehnen, bei anderen Menschen kann es umso besser harmonieren.
Eine staatlich geregelte Ausbildung zum Hundetrainer gibt es in Deutschland derzeit noch nicht. Dennoch kann man durch verschiedene Beobachtungen durchaus eine grobe Vorauswahl treffen:
- Der Unterricht sollte nicht nur auf dem Praxisteil beschränkt sein, eine begleitende, vorbereitende theoretische Wissensvermittlung ist für den Lernerfolg unabdingbar.
- Grundsätzlich sollte der Hundetrainer Ihre Fragen ernst nehmen und Ihnen auch den Besuch eines Probetrainings gestatten.
- Das Training sollte nicht auf den Übungsplatz beschränkt sein, sondern auch alltägliche Alltagssituationen einbeziehen.
- Die Gruppengröße sollte nicht so groß sein, dass der Trainer sie nicht gebührend überblicken und betrreuen kann.
- Das Training sollte gewaltfrei sein.
- Der überwiegende Teil der Hunde sollte mit Freude am Training teilnehmen, wenn erst kürzlich hinzugekommene Hunde Stresssymptome zeigen, kann dies jedoch, je nach Vorgeschichte, normal sein.
- Idealerweise bietet die Hundeschule neben dem reinen Grundtraining noch diverse andere Beschäftigungsmöglichkeiten und Sportarten für den Hund an, in denen gelerntes gefestigt und der Hund geistig und körperlich zusätzlich gefördert wird
- Die ideale Hundeschule ist ein Ansprechpartner schon bei der Auswahl der in Frage kommenden Rasse, über Welpen- und Junghundegruppen, Hundesport bis hin zur Problemhundetherapie und jederzeit in der Lage pädagogisch auf den Halter beratend und praktisch helfend einzuwirken.
Es ist mir an dieser Stelle unmöglich alle hier verlinkten Hundeschulen zu bewerten und überprüfen. Der ausschließliche Zweck dieser Datenbank soll es sein Hilfestellung bei der Suche nach einer Hundeschule zu bieten und die Möglichkeit zu geben sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen.
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