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Der zweite Schlag stammt von den alten Tibetdoggen ab. Sie sind oft durch Hängeohren und Ringelrute kenntlich. Diese hochangesetzten Ruten werden allerdings von vielen Rasseclubs als Makel angesehen, weshalb man versuchte dieses Kennzeichen zu eliminieren. Die meisten dieser Rassen tragen daher ihre Rute heute tief. Allerdings ist sie dann gebogen wie ein Hirtenstab. Alle diese Rassen sind intelligent, äußerst unterordnungsbereit und reagieren am besten auf freundliche Behandlung. Es handelt sich um offene Persönlichkeiten die sich hervorragend für das Familienleben eignen wenn man sie entsprechen beschäftigen kann denn dies erfordert tägliche.lange und intensive Beschäftigung mit Ihnen.
Rein biologisch sind Hütehunde auf Großwild spezialisierte Jagdhunde denen letztendlich die finalen Jagdsequenzen ( Stellen und Töten der Beute) abgegzüchtet worden sind. Ihr Rudelinstinkt ist in aller Regel recht intakt was aber auch eine gewisse Reserviertheit gegenüber Fremden bedeuten kann. Im Wesen sind sie relativ sensibel, was sie relativ leicht erziehbar aber auch traumaempfindlich macht. Sie neigen häufig dazu Situationen schneller als andere Hunde als bedrohlich einzustufen. Der Territorialinstinkt ist oft noch deutlich vorhandenen, lässt aber oft keine adäquate Lösungsstrategie zu was Überreaktionen möglich macht. Hütehunde sind Arbeitstiere die körperlich und geistig regelmäßig beschäftigt werden müssen. Spiele für diese Hunde sollten sie sowohl geistig, als auch körperlich beanspruchen.
Die verschiedenen Vieharten forderten unterschiedliche Eigenschaften der Tiere. Hütehunde für Rinder und Schweine sind kurzläufiger um Verletzungen vorzubeugen und wären für Schafe viel zu aggressiv. Als der Bedarf für diese Tiere zunehmend schwand wurden diese Tiere schnell zu vorzüglichen Wach- und Schutzhunden. Vor allem aufgrund ihrer leichten Führbarkeit und hohen Intelligenz hatten sie den Kampf- und Kriegshunden gegenüber einen großen Vorteil.
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